Hoi Assen! Team Starcraft bei der Formula Student Netherlands

Nach dem das FS Event in den Niederlanden letztes Jahr aufgrund der Corona-Pandemie ausfallen musste, konnte es in diesem Jahr vom 4. bis 8. Juli wieder stattfinden. Zwar fand die Veranstaltung mit weniger Teilnehmerinnen und Teilnehmern und zahlreichen Sicherheitsmaßnahmen statt, aber dennoch wie geplant. Bereits im Februar qualifizierten wir uns mit einem Rulequiz, in dem verschiedene Regel- und Technikfragen auf Zeit beantwortet werden mussten, für das diesjährige Event und sicherten uns so unsere Startnummer E71.

Trotz aller Euphorie auf das Event durfte der obligatorische Corona-Test vor Antritt der Reise nicht vergessen werden. Pünktlich zur Anmeldung kamen wir in Assen an, doch das Wetter meinte es nicht besonders gut mit uns, so mussten wir unser Quartier auf dem Camping-Platz unter Dauerregen aufbauen. Nachdem die Unterkunft fertig bezogen war, konnte dann auch unser Rennwagen in der Boxengasse einziehen. Für uns startete das Event am Montag mit der Teilnahme am Scrutineering. Dabei konnte das Electrical Scrutineering aus Zeitgründen leider nicht abgeschlossen werden. Alles in allem lief dieser Teil des Events, abgesehen von ein paar kleineren Mängeln am Akku, für unser Team allerdings recht gut. Bereits noch in Ilmenau qualifizierten wir uns durch die Teilnahme an den Online Static Events für die zweite Runde des Cost & Manufacturing vor Ort in Assen. Am darauffolgenden Tag stellte sich bei den weiteren Vorbereitungen heraus, dass sich eine Akkuzelle aufgebläht hatte. Dieses Problem, ließ sich vor Ort leider nicht reparieren. Deshalb haben wir im Team die schwere Entscheidung getroffen, frühzeitig abzureisen, um uns vollkommen den Vorbereitungen für das Formula Student Event in Tschechien zu widmen. Trotz der frühzeitigen Abreise erreichten wir den 18. Platz von insgesamt 27 weiteren Teams aus aller Welt in der Kategorie Electric Vehicle. Vor allem bei der Präsentation des Business Plans punkteten wir, was die gute Platzierung herbeiführte. „Unterm Strich sind wir zufrieden mit unserer Leistung und freuen uns bereits darauf, beim nächsten Event mit einem fahrenden Auto anzutreten“, so unser organisatorischer Leiter Felix Wiegand.